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Über die Sajatscharte zur Sajathütte
Anforderung: Mittelschwer, Trittsicherheit erforderlich, Schwindelfreiheit von Vorteil.
Route: Neben der Hütte ostwärts über den ausgeschilderten Weg in einigen Serpentinen bis zu einem markanten Steinmännchen. Von dort über schöne Almweiden bis zur Abzweigung Zopetscharte. Weiter Talauswärts über Blockgelände und einem steil abfallenden Felshang bis zur Schernesrinne. Diese möglichst zügig bis zur Sajatscharte überwinden (Steinschlag). Der Abstieg von der Scharte zuerst ziemlich steil mit Seilsicherung versehen, dann gleich flacher werdend bis zur Sajathütte.
Über die Zopetscharte zur Eisseehütte
Zeit: 3 bis 4 Std.
Anforderung: Mittelschwer, Trittsicherheit erforderlich.
Route: Neben der Hütte ostwärts über den ausgeschilderten Weg in einigen Serpentinen bis zu einem markanten Steinmännchen. Von dort über schöne Almweiden bis zur Abzweigung Sajatscharte. Weiter Richtung Osten am Fuße der Zopetspitze entlang bis zur Zopetscharte (ca. 2 1/2 Stunden). Die ersten 20 Minuten von der Scharte hinab ins Timmeltal ziemlich steil und schmal mit Seilsicherung versehen (im Frühsommer oft noch Schneefelder). Der Rest einfacher Wanderweg zur Eisseehütte.
Übergänge übers Türmljoch zur Essener-Rostocker-Hütte
Anforderung: Leichter Übergang, auch mit Kindern gut geeignet.
Route: Von der Johannishütte über den Zettalunitzbach, kurz bergauf und westlich über den Dorferbach. Den felsigen Aderkamm rechts ziemlich steil umgehen und Richtung Westen zum Türmljoch (2790 m) hinauf. Der Anstieg ist mit Steinmännchen markiert. Vom Türmljoch Richtung Westen über teils felsdurchzogene Passagen bis in den Talgrund des Maurertals. Über eine Brücke und talauswärts zur Essener-Rostocker-Hütte.
Skiroute Hoch Tirol
Die Johannishütte ist Etappenziel der klassischen Skiroute Hochtirol und der ideale Stützpunkt für mehrtägige Schitouren.
Eine eindrucksvolle Ski-Hochgebirgsdurchquerung mit den schönsten Gipfeln der Ostalpen – inklusive Großvenediger (3.674m) und Großglockner (3.798m).
Mit der Skiroute Hoch-Tirol, stellen wir eine Ski-Hochgebirgs-Durchquerung in den Ostalpen vor, welche von Kasern in Südtirol durch die faszinierende Gipfel- und Gletscherlandschaft des Venedigergebietes zum Großglockner, dem höchsten Berg Österreichs, führt, und im Osttiroler Glocknerdorf Kals ausklingt. Diese 6-tägige Tour verlangt zwar einiges an Konditionsstärke, belohnt jedoch mit täglich einem 3.000er.
Nähere können Sie hier als PDF downloaden
Mountainbiketour auf die Johannishütte
Die Route führt vom Gasthof Islitzer über die asphaltierte Fahrstraße Richtung Groderhof.
Iin der letzten Linkskurve geradeaus weiter und dann über die Brücke Richtung Wiesenkreuz (Schranken). Danach links abbiegen und weiter über die Venedigerbrücke und in steilen Kurven zum Gumpachkreuz. Von dort geht es in geringer Steigung an der Ochsnerhütte vorbei zum Zielpunkt Johannishütte.
Nähere Informationen finden Sie hier
Großer Geiger, 3360m
Anforderung: Mittelschwere Skihochtour, die Gletschererfahrung und entsprechend e Ausrüstung voraussetzt.
Route: Wie bei Tour auf Großes Happ bis 3100 m. Weiter Richtung Norden über das Maurerkees zum Gipfelhang. Oberhalb der Geigerscharte bei 3250 m Skidepot, bei guter Schneelage auch mit Ski zum Gipfel. Abfahrtsvariante für gute Skifahrer über die Happscharte ins Dorfertal (nur bei sicherer Schneelage!) oder ab Türmljoch durch die Aderkammrinne.
Großer Happ, 3350m
Anforderung: Mittelschwere Skihochtour, für die Gletscherausrüstung benötigt wird
Route: Von der Johannishütte auf dem mit Steinmännern markierten Sommerweg zum Türmljoch (2790 m). Nun über dem Maurertal auf einer Höhe von 2850 m zu einem Rücken oberhalb des Kleinen Geigers und nach Norden zum Gletscher. In der Westflanke zum Skidepot auf ca. 3100 m, bei guter Schneelage auch mit Ski zum Gipfel. Abfahrtsvariante: vom Türmljoch östlich hinab durch die Aderkammrinne.
Südlicher Happ, 3304m
Anforderung: Mittelschwere Skitour mit einigen steileren Abschnitten
Route: Von der Johannishütte auf dem Sommerweg (mit Steinmännern markiert) über den Dorferbach und auf den Aderkamm. Auf einer Höhe von etwa 2490 m von der Sommerroute rechts abzweigen und über die Hange unterhalb des Kleinen Happs nach Nordwesten bergauf, bei ca. 2840 m nordwärts und den Kamm des Kleinen Happs links umgehen. Über schön geneigte Hänge zum Südostgipfel des Südlichen Happs, weiter über den Kamm auf seinen Nordwestgipfel (Holzstange).
Großvenediger, 3666m
Zeit: Anstieg 5 Std.
Anforderung: Mittelschwere, lange Skihochtour, die Ausdauer erfordert. Spaltengefahr, Gletscherausrüstung notwendig.
Route: Wie bei Tour auf die Kristallwand (über den Zettalunitzbach bis auf eine Höhe von 2500 m, dann links zum Defreggerhaus (2963 m). Alternativ hinter der Johannishütte über den Bach, kurz steil bergauf und nach Nordosten ansteigen. Den steilen Osthang unter dem Mullwitzköpfl queren (Vorsicht bei Neuschnee) und in einigen Spitzkehr en zum Defreggerhaus. Von der Hütte nordwärts über den Rücken des Mullwitz Aderls auf das Rainerkees, über den Gletscher in den Kessel unterhalb des Rainerhorns und in Kehren hinauf zum Rainertörl (3422 m). Nordwestlich flach auf den Gipfelhang des Großvenedigers zu und über ihn steiler zum schmalen Grat, der zum Gipfel führt. Eine steile Abfahrtsvariante für geübte Skifahrer führt östlich am Hohen Aderl vorbei (rechts halten wegen Spalten), über das Rainerkees und durch das Dorfertal zur Hütte.
Lohnend ist das sog. „Gletscherdach“: Vom Großvenediger Abfahrt zum Rainertörl, Aufstieg zum Rainerhorn (3559 m), über Schwarze Wand (3506 m) und Hohen Zaun (3451 m) zur Kristallwand, Abfahrt wie bei Skitour Kristallwand durch das Zettalunitztal.
Weißspitze, 3300m
Anforderung: Schwierige Skihochtour, Gletscherausrüstung erforderlich, außerdem Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
Route: Wie bei Tour 3 zum Zettalunitzkees und unterhalb des Klexenköpfis rechts zum Skidepot unterhalb des Wallhorntörls (3045 m). Anschließend in leichter Kletterei (II) zum Törl hinauf und östlich zum Garaneberkees. Nach Norden zum Grat hinauf und über ihn steil zum Gipfel.





