Bouldern

pict5429 Kleines Boulderjuwel unter dem Großvenediger

Ein unbekanntes kleines Bouldergebiet mit Blick auf den Großvenediger. Gerade mal zehn Minuten von der Johannishütte (Sektion Oberland) liegen cirka 20 Blöcke. Die Qualität des vorherrschenden Gneis ist hervorragend. Die fotogenen Felsen vor dem Hintergrund der Großvenedigergruppe lässt das Fotographenherz höherschlagen. Zwischen den Felsen schlängeln sich Wildbäche und auch die ein oder andere Kuh zeigt Interesse an den Bouldern. Rege Pfeifkonzerte von Murmeltieren unterstützen die Aspiranten bei ihren Versuchen.

 

An den Blöcken befinden sich jeweils mehrere Probleme, die teilweise schon namentlich gekennzeichnet sind. Die Boulderprobleme variieren in Schwierigkeit und Steilheit, wobei jedoch mittlere Schwierigkeiten überwiegen. Aber auch für schwere Boulder scheint Potenzial vorhanden zu sein, worauf auch einige Chalkspuren an Kratzerleisten hindeuten. Die Absprungqualität ist meist ziemlich gut, flache Wiese, aber ein Crash-Pad ist doch wünschenswert, alleine der Höhe wegen und um nassen Füssen vorzubeugen.

 

Nicht bei der ersten Blockansammlung zu verweilen lohnt sich, da sich hangaufwärts und taleinwärts immer neue Blöcke auftun. Unser Fazit ist damit, dass sich das Bouldergebiet auf jeden Fall Spaß bietet für mindestens einen Besuch und wenn man sowieso in der Gegend ist, würde man sich ärgern, wenn man seine Kletterschuhe nicht im Gepäck hat.

 

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Download Sektoren A, B und C (pdf)

 

 

Ein Insidertipp sind die in unmittelbarer Hüttennähe gelegenen Boulderfelsen. Die zahlreichen Felsblöcke bieten abwechslungsreiche Routen für Boulderfans.
Bouldermatten können auf der Hütte gegen eine geringe Gebühr ausgeliehen werden!

 

Boulder-Video